Positiv denken. Positiv handeln.

Das Wahljahr 2011 wird schlimm. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Politiker und die sie beratenden Agenturen wieder an die niederen Instinkte der Wählerinnen und Wähler appellieren werden. Die Grünen werden zur Volkspartei und kümmern sich nicht weiter um programmatische Aussagen. Es reicht, wenn der durch demoskopische Aufwinde bedingte Höhenflug einfach anhält und die Freundinnen und Freunde ab und zu in der Tagesschau ein paar grüne Schilder hochhalten.

Renate Künast trampt nach Berlin

Wie damals die Tramper am Straßenrand, die aber niemand mitnehmen wollte. Mit Politik hat das nichts zu tun.

Die CDU/CSU wir in diesem Jahr, das darf als sicher gelten, die Sarahpalinisierung des deutschen Wahlkampfs vorantreiben. Wobei hier nicht ganz sicher ist, ob da immer eine ausgeklügelte Strategie einer Agentur dahintersteckt, denn so schlecht, so stumpf, so blöde können eigentlich nur Politiker sein, die nach dem Motto handeln: Any press is good press. Besonders Generalsekretäre sind prädestiniert, so schlimme Machwerke wie diesen Trickfilm auf youtube hochzuladen:

Das Land lacht über diesen Schwachsinn und Herr Dobrindt, geschäftsführender Generalsekretär der Bayerischen CSU freut sich über die Häme, denn any press und so weiter. Mit Politik hat das freilich nichts zu tun.

Genauso wenig, wie die Kampagne für die Spitzenkandidatin der FDP für die kommenden Wahlen zum Hamburger Senat. Klar, die Frau hat keine Chance. Niemand kennt sie, und dann ist sie auch noch in der falschen Partei, um in Hamburg Karriere zu machen. Darum muss man sich auch nicht weiter um Inhalte kümmern, sondern verlässt sich auf esoterische Erfahrungen. Schließen Sie die Augen. Denken Sie positiv. Dann wird alles gut. Da kann man nur mit Peter Lustig antworten: Abschalten!

Nachtrag: SPD vergessen. Ein Zufall war das nicht.

Intelligenzbenachrichtigung

Google Analytics, das kostenlose Web-Controlling-Tool, das man in Deutschland nicht mehr lange einsetzen darf, ohne vom Düsseldorfer Kreis  umzingelt und in einem Schauprozess verurteilt zu werden, hatte mal einen Dienst, der sich „Intelligenzbenachrichtigung“ nannte (jetzt „Radar-Benachrichtigungen“).

Diesen Report kann man nutzen, um sich über außergewöhnliche Ereignisse auf den eigenen Seiten per E-Mail informieren zu lassen. Zwei dieser außergewöhnlichen Ereignisse waren am 12. Januar der plötzliche Besucherstrom über twitter und relativ viel Traffic von spiegel online.

Ziel der Besucher war mein – ich muss es immer wieder mal betonen – frei erfundener Artikel „Wenn Unternehmen twittern“. Den Sascha Lobo in seiner aktuellen Kolumne auf Spiegel Online einen „der lustigsten Blogbeiträge der letzten Jahre“ nennt.

Und es ist irgendwie verrückt, dass ausgerechnet im Zuge der Debatte um den aktuellen SPIEGEL-Titel (Facebook als Datenkrake) und dem Getöse um Google Analytics, dieser kleine Beitrag zitiert wird. Danke dafür Traffic, Sascha L.

Aber was wird heute eigentlich diskutiert? Es ist unfassbar, aber es geht hier um Unternehmen, denen nichts weiter einfällt, als das soziale Netz dazu zu benutzen, um mit uns „zu reden“, uns zu „involvieren“. Aber warum soll ich denn mit einer Marke kommunizieren? Ist das nicht ein bisschen bekloppt schizophren? Warum soll ich einer Schinkenfirma auf Facebook folgen? Weil ich Schinken mag? Weil ich möchte, dass meine Freunde sehen, dass ich diesen Schinken mag? “Gregor gefällt dieser Schinken”.

Die einzige Währung, die Unternehmen auf Facebook momentan kennen, ist die Anzahl an „likes“ (früher Fans) bzw. „gefällt mir“. Quantität zählt. „Wie viel muss ich als Unternehmen ausgeben, um einen „like“ zu erhalten?“ Der Wahnsinn wird Methode. Und immer kassiert Facebook fleißig mit. Der Hype um Facebook ist ein Phänomen. Und spätestens dann, wenn Facebook an der Börse landet und renditebedingt alles komplett durchkommerzialisiert ist, werden sich die Leute einem neuen Netzwerk zuwenden. Dann stehen die Marken blöd da, niemand kommuniziert mehr mit ihnen. Und alles geht wieder von vorne los.

Mein Wunsch für dieses Jahr: Ich möchte eine Intelligenzbenachrichtigung erhalten, wenn die Leute wieder zur Vernunft gekommen sind und die wirklich drängenden Probleme in unserer Gesellschaft diskutiert werden.

Artikelgeburtstag

Heute zünde ich einen Tweet an, denn meine kleine Satire über Unternehmen, die twittern – oder es zumindest versuchen – wird genau ein Jahr alt. Aber warum eigentlich Satire? In den letzten zwölf Monaten haben viele, viele Leidtragende in Mails, DMs, Blogs und Kommentaren darauf hingewiesen, dass sie das genau so, wenn nicht gar noch verschärfter erlebt haben. Der Artikel wurde bis heute über 75.000mal abgerufen. Und jedesmal, wenn wieder jemand den Beitrag entdeckt und twittert, kommen neue begeisterte (oder entgeisterte) Leser dazu, die bescheinigen, dass sich an der Aktualität nichts geändert hat.

Dass dieser Blogbeitrag überhaupt bekannt wurde, verdankt er – und das muss mal gesagt werden – twitter. Denn die Veröffentlichung des Artikels “Wenn Unternehmen twittern” erfolgte am 17. August 2009 auf diesem Blog nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Das wäre auch so geblieben, wenn nicht, dank des Pluigns WP to twitter eine Benachrichtung über diese Veröffentlichung an meinen twitteraccount gegangen wäre.

twitter unternehmenMeine Followerzahl war zu dieser Zeit auf einem sehr bescheidenen Niveau. Aber wir wissen ja, dass nicht die Anzahl der Follower entscheidend ist, sondern deren Qualität. So kam es, dass der Retweet von Plan.Net der Schlag des Schmetterlinflügels war, der den Orkan auslöste und dazu führte, dass innerhalb weniger Stunden fast 20.000 Besucher den Artikel lasen. Es folgten unzählige Retweets, Erwähnungen in diversen Blogs und in Newslettern. Und es hört nicht auf.

An einem (Artikel)Geburtstag darf man mal sentimental werden. Darum geht heute der Dank an all die fleißigen Twitterer, die dafür sorgen, dass die Botschaft ins Land getragen wird. Ein Blogbeitrag, der sich mit dem hilflosen Umgang mit Twitter in Unternehmen beschäftigt, erfährt seine Verbreitung hauptsächlich über twitter. Besser kann es nicht laufen.

femme fatale

man-woman murderer

Eugenia Falleni verbrachte die meiste Zeit ihres Lebens als Harry Crawford. In dieser Maskerade heiratete sie 1913 die Witwe Annie Birkett, um sie wenig später zu ermorden. Der Fall erhitzte die Gemüter als Details dieses ‘man-woman’ murderer bekannt wurden.

Diese und viele weitere kriminelle Schicksale zeigt der Katalog der Ausstellung Femme fatale : the female criminal curated by Nerida Campbell , Justice & Police Museum, Sydney 7 March 2009 -18 April 2010. Die Ausstellung kontrastiert Darstellungen weiblicher Krimineller in der Populärkultur mit Fotografien von realen Frauen, die in Sydney’s Long Bay Gefängnis von 1914 bis 1930 inhaftiert wurden. Die Polizeifotos sowie eine kurze Beschreibung der kriminellen Karrieren dieser Frauen findet man auf der Website des Historic Houses Trust of New South Wales.

Kafka und der Alkohol

Der Lehrplan meinte es nie gut mit Franz Kafka. Vielen Schülern blieb nach der aufgezwungenen Lektüre und der sich daran anschließenden Interpretation seiner Texte wenig übrig, um Kafka gut zu finden. Man verweigerte sich einfach diesem großen Prager Autor.

Um so dankbarer muss man der Kampagne Kein Alkohol für Kinder Aktion – KafKA sein, die Kafka (Der Prozess, Die Verwandlung) wieder aus der Vergessenheit holt und mit einer jungen Zielgruppe bekanntmacht – wenn auch in einem etwas anderem Kontext.

Bleibt nur, Kafka zur Wort kommen zu lassen:  “Als kleiner Junge, als ich noch nicht schwimmen konnte, ging ich manchmal mit dem Vater, der auch nicht schwimmen kann, in die Nichtschwimmerabteilung. Dann saßen wir nackt beim Büffet, jeder mit einer Wurst und einem halben Liter Bier zusammen . .. Du mußt Dir das richtig vorstellen, der ungeheure Mann mit dem kleinen ängstlichen Knochenbündel an der Hand, wie wir uns zum Beispiel in der kleinen Kabine im Dunkel auskleideten, wie er mich dann hinauszog, weil ich mich schämte, wie er mir dann sein angebliches Schwimmen beibringen wollte und so weiter. Aber das Bier dann!” – Franz Kafka zu Dora Diamant, nach: Franz Kafka, Briefe an Ottla und die Familie.

Straße der Gewinner

Für die Bewohner (Ost)-Berlins, die schon mindestens 2 Währungsreformen erlebt haben, sind Straßenumbenennungen ja nichts neues mehr. Insofern wundert es wenig, dass die Umbenennung der Löwenstraße in Löwstraße in Berlin Friedrichshain von der Öffentlichkeit nahezu unbemerkt vollzogen wurde.

If companies use twitter

After the huge success of my article (Wenn Unternehmen twittern) I was asked to published an English version. Here we go!


Subject: Tweet #1
Friday, 10:01 am

Dear F.,
I am proud to send you our first tweet referring to our meeting last Monday. Please approve this tweet. We were forced to use only 140 characters.

Please do not hesitate to contact us in case of questions.

Kind regards H.

Re: Tweet #1
Friday, 10:15 am

Dear H.,
thanks for your mail. Unfortunately you forgot to send the tweet.

best regards F.

Re: Re: Tweet #1
Friday, 10:17 am

Dear F.,
oh sorry. Please look a the attached word document.

Kind regards H.

FW: Re: Re: Tweet#1
Friday, 10:30 am

Hello K.,
the guys in office X want to use twitter. Please check this. I’ll send it to M. to approve this tweet.

Lunch?

F.

Re: FW: Re: Re: Tweet#1
Friday, 11:30 am

Hi F.,
tweet ok.

Lunch YES! at 1 pm in the lobby.

greets K.

FW: Re: FW: Re: Re: Tweet#1
Friday, 12:30 pm

Hello H.,
the spokesman says the tweet is ok. I’ll send your document to Mr. M. The tweet should be published today around 6 pm.

Kind regards F.

Twitter Office X approve, Tweet #1
Friday, 12:45 pm

Dear Mr. M.,

in the course of our new company’s social media strategy referring to our workshop last May, office X will start using twitter.
I send you the first tweet (please download and open the attached file). The spokesman (Mr. K.) has no concerns.

Kind regards F.

Re: FW: Re: FW: Re: Re: Tweet#1
Friday, 02:30 pm

Dear F.,
do you have any feedback for us?

Best regards H.

Re: Re: FW: Re: FW: Re: Re: Tweet#1
Friday, 02:55 pm

Hello H.,
no. Mr. M. is very busy this afternoon.

Greetings F.

Re: Re: Re: FW: Re: FW: Re: Re: Tweet#1
Friday, 02:58 pm

Dear F.,
ok, no problem. We have a plenty of time.

Best regards H.

Re: Re: Re: Re: FW: Re: FW: Re: Re: Tweet#1
Friday, 06:05 pm

Dear F.,
do yo have any news for me. I want to finish work for this week.

Best regards H.

Re: Twitter Office X approve, Tweet #1
Friday, 06:45 pm

who or what is twitter?

M.

This message is confidential and may be privileged. If you are not the intended recipient, we kindly ask you to  please inform the sender. Any unauthorised dissemination or copying hereof is prohibited. This message serves for information purposes only and shall not have any legally binding effect. Given that e-mails can easily be subject to manipulation, we can not accept any liability for the content provided.

Re: Re: Twitter Office X approve, Tweet #1
Friday, 06:47 pm

Dear Mr. M.,

twitter is a micro blogging service that enables its users to send and read messages known as tweets. Tweets are text-based posts of up to 140 characters. In May 2009 we decided to use twitter to keep the public informed. Office X will start now.

Have a nice weekend!

Yours sincerely F.

Sent from my iPhone

Re: Re: Re: Re: Re: FW: Re: FW: Re: Re: Tweet#1
Friday, 07:00 pm

Dear F.,
I just left the office, but I can check my mails at home ;-)

have a nice weekend!

Best regards H.

Re: Re: Re: Twitter Office X approve, Tweet #1
Monday 07:15 am

approved. but twitter, you must explain to me again.

M.

This message is confidential and may be privileged. If you are not the intended recipient, we kindly ask you to  please inform the sender. Any unauthorised dissemination or copying hereof is prohibited. This message serves for information purposes only and shall not have any legally binding effect. Given that e-mails can easily be subject to manipulation, we can not accept any liability for the content provided.

Re:Re: Re: Re: Re: Re: FW: Re: FW: Re: Re: Tweet#1
Monday, 10:05 am

Hello H.,
the tweet is approved. There was an error. I fixed it (see attached file).

Kind regards F.

Re: Re:Re: Re: Re: Re: Re: FW: Re: FW: Re: Re: Tweet#1
Monday, 12:30 pm

Hello F.,
sorry, I had a meeting this morning. Thank you very much for the approve. The “error” was not an error. Our intern said it’s Internet language

Best regards H.

Re: Re: Re:Re: Re: Re: Re: Re: FW: Re: FW: Re: Re: Tweet#1
Monday 01:00 pm
CC: K.; M.

Hello H.,
I do not care about Internet language. If your office wants to use twitter and publish news in the name of our company you have to follow our corporate guidelines. That also means correct orthography. I ask you to follow these rules and publish the approved tweet.

By the way it would be good if your office could publish a communication plan for the next 14 days.

Best regards F.

Re:Re: Re: Re:Re: Re: Re: Re: Re: FW: Re: FW: Re: Re: Tweet#1
Monday 01:40 pm
CC: K.; M.; P.; D.; L.;

Hello F.,
my colleague N. and our intern will present some PowerPoint slides to show our communication strategy on twitter. The kick-off meeting is on Thursday. We will send an invitation to the involved colleagues and we will publish an excel sheet this evening to pronounce all the tweets for next 14 days.

Best regards H.

Re:Re:Re: Re: Re:Re: Re: Re: Re: Re: FW: Re: FW: Re: Re: Tweet#1
Monday 01:49 pm

CC: K, M., P., L.

Hello H.,
what it is here?

D.

….

tweet#1
Monday 01:56 pm
CC: _all

Dear colleagues,
it took a little to get the approval, but now we are proud to pronounce, that we have just published our first tweet on twitter!
Because of our firewall blocking twitter.com I attached a screenshot of our first tweet.

Thanks to everyone involved!

Best regards,

F.

Hashtag #Tee

Da soll noch mal einer sagen, twitter tauge zu nichts. Der Mann von Angelika Dorsch (@AngieDor) musste am Freitagabend bei echtem Hamburger Sauwetter einen Rohrbruch beseitigen. Das tat ihr so leid, dass sie ihm gern eine Kanne heißen Tee vorbegebracht hätte. Allein die Entfernung (60 km) schien dies zu verhinden. Also startete sie via twitter einen Aufruf:

Die Mitarbeiter im Hamburger Büro von Scholz & Friends (@scholzfriends) lasen den tweet, schauten aus dem Fenster (Schnee/Regen) und reagierten:

Ein kurzer Adressabgleich:

Und schon ging jemand los und versorgte den Mann und seine Kollegen mit warmen Getränken. Natürlich wurde auch dies ordentlich dokumentiert.

Diese herzerwärmende Geschichte macht an einem kalten Winterabend Mut und öffnet völlig neue Perspektiven der Twitternutzung zum Beispiel als Notfallservice: Kann mal jemand gucken, ob ich das Fenster zugemacht habe etc.

Lesenswert 2009

Dirk von Gehlen, Redaktionsleiter von jetzt.de, dessen lesenswertes Blog Digitale Notizen hier  unbedingt lobende Erwähnung finden muss, spendiert uns kurz vor dem nuller Toreschluss einen persönlichen Rückblick mit „zehn (Blog)-Texten, die man vor 2010 noch lesen sollte“. Und obwohl er darauf verweist, dass die Reihenfolge der Liste keine Wertung darstellt, findet sich der Trendopferartikel „Wenn Unternehmen twittern“ auf Platz 1. Das ist natürlich kein reiner Zufall. Denn auch die anderen Beiträge, von Tim O’Reilly über Katrin Passig, Tim Renner, Sascha Lobo, Der Feuilletonist, Carta.info, Perlentaucher, Spreeblick bis hin zu Thomas Ernst (Reihenfolge stellt keine Priorisierung dar), die es in Gehlens Top10 2009 geschafft haben, sind mindestens genauso gut. Genug Lesestoff für den Neujahrstag: 10 vor 2010

How to be cool. Heute: Microsoft

Warum kaufen sich die Leute einen Mac? Eine einfache Antwort auf diese Frage liefert zur Zeit ein Video, das angeblich Mitarbeiter eines Microsoft Stores zeigt, die “ganz spontan” zu tanzen beginnen und sogar, man mag es kaum glauben, ganz normale Shopbesucher zum Mitmachen aninimieren können.

Man sieht sofort, dass dieses Video (in dieser Woche in den Viral Video Charts der AdvertisingAge auf Platz 5), ein schlechter Fake ist. Gequälte 4:45 Minuten liefern sich die Microsoft-Leute ein Tänzchen. Eine müde Kopie des T-Mobile Dancing at Liverpol Street Station.
Und doch scheint zumindest der virale Ansatz zu funktionieren: Mit Stand 1. Advent haben schon über 735.000 User den Film gesehen. Die Kommentare sind allerdings alles andere als wohlwollend. Mit diesem lahmen Quatsch möchte sich einfach niemand identifizieren. Keiner möchte so behäbig, plump, nervig und anbiedernd sein, wie diese tanzenden Microsoftangestellten. Buy a Mac könnte die Botschaft dieses lahmen Filmchens lauten.